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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes II |
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Montag, den 18. Juli 2011 um 00:36 Uhr |
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Heute hatten wir unseren freien Sonntag – es stand nichts auf dem Programm, also beschlossen wir, uns den Tag selbst zu gestalten. Mittags trafen wir uns in der Stadt, jedoch in keiner guten Verfassung. Wir haben uns gestern alle eine Fette Erkältung eingefangen und mir geht es momentan besonders dreckig. Anstatt nach Souvenirs und und Mitbringseln Ausschau zu halten, fuhr ich schon zwei stunden später wieder nach Hause und legte mich aufs Ohr.
Abends ging es mir zum Glück wieder besser – musste es auch – wir hatten schließlich großes vor. Nach dem Vorzüglichem Dinner meines Gastvaters ging es zurück in die Stadt – zum Kino. Wir wollten den neuen und letzten Streifen Harry Potters ansehen. Ab in die 20 Uhr-Abendvorstellung. Der größte Saal des Kinos war ausgebucht und es folgte wirklich die beeindruckendste Kinovorstellung meines Lebens.
Zwischendurch waren wir 200 Zuschauer am Synchronheulen und am Ende des Filmes gab es minutenlangen Applaus. Auch ohne 3D und in Originalsprache ist dieser Film wirklich der Hammer (im Gegensatz zum ersten Teil). In jedem Fall werde ich mir das ganze auch noch ein mal in Deutschland antun. |
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Freitag, den 15. Juli 2011 um 16:16 Uhr |
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Seit zwei Wochen bin ich nun wieder in England, gehe zur Schule, trinke Tee und lerne fleißig Englisch. Jedoch hat auch hier der Tag 24Stunden und da bleibt eine Menge Zeit für anderen Bockmist. Dieses Jahr sind es jedoch nicht die Schüler, die diesen verzapfen (zumindest keinen der zur Veröffentlichung geeignet wäre xD) …nein, dieses Jahr sind die Schüler total diszipliniert, um nicht zu sagen stinklangweilig! Dennoch ist die Betreuercrew unterschiedlicher als sie nur sein könnte. Zu einem gibt es die zwei Tinas, Michelle und Larissa – die Weibliche Seite, die sich den Schülern angepasst hat und vollkommen langweilig ist und auf Disziplin hohen Wert legt. Zum Glück gibt es aber auch noch Männer – und diese zeigen sich auch so! Da ist André – man könnte auch sagen Joko (er kommt ihm wirklich sehr nah) – Student und Model aus steinreichem Elternhaus – macht das ganze als Betreuer zum ersten mal mit und erhoffte sich eine schöne und spaßige Zeit.
Als Zweites gibt es dann noch den Freddy – ähnelt zwar nicht sonderlich Klaas aber scheiße bauen die beiden dennoch zur Genüge zusammen.
So verbrachte ich meine heutige Freistunde auf dem Schulgelände und genoss das JM-Animationsprogramm: Betreuer Freddy vs. Möve.
Auf Deutsch: Er versuchte auf dem Hof des Schulgeländes, sich eine Möve zu fangen. Das sollte eigentlich gar nicht so schwer sein, da wir uns ja direkt an der Küste befinden und es genug Viecher dieser Art gibt. Das bemerkt man besonders wenn man mittags sein Sandwich – wie es hier als Lunch üblich ist, zu sich nimmt. Dann kommen diese wie Aasgeier auf einen zugeflogen, setzen sich teilweise auf die Schulter und bedienen sich. Das Ganze kann aber auch sehr sinnvoll sein - beispielsweise wenn man sich mit der Gastfamilie verkracht hat und nur noch Gewürzpastete oder ekelhaften Wurstersatz auf sein Brot bekommt - das ist bei Mir glücklicher Weise nicht der Fall.
Freddy versuchte es jedoch etwas anders, er legte sich auf die Wiese des Schulhofes, versteckte sich unter einer Decke und hoffte sich so zu tarnen. Das Gaze alleine war schon recht unterhaltsam – alleine weil jeden Moment eine der weiblichen Leaderinnen vorbei kommen hätte können und das hätte für diesen Unsinn wieder einen fetten Eintrag ins Betreuer-Muttiheft gegeben. So kam es jedoch nicht und auch der erste Versuch blieb recht erfolglos. Somit beschloss man, die Möwen mit etwas Brot anzulocken – Zu Lachen hatten wir alle Male, nur das mit der Möwe als Haustier wurde leider nichts. Schade.
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Tell me baby are you wet? |
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Sonntag, den 10. Juli 2011 um 21:52 Uhr |
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Auch wenn ich mich die letzten Tage nicht mehr gemeldet habe lebe ich noch. Jedoch gab es kaum Happenings – Eher Eastbourne-Alltag mit Schule, lustigen Nachmittagen und Cookies. Ich habe auch meinen Lehrer aus 2009 wieder getroffen, er hat mit seiner Band auf eine der Partys einen Auftritt gehabt.
Die Highlights der letzten Tage waren aber ganz deutlich das Barbecue am Strand, direkt zum Sonnenuntergang am Meer. Leider beendete das ganze vorzeitig der Regen, aber wir hatten dennoch unseren Spaß.
Heute am Sonntag, dem einzigen schulfreien Tag, wurde traditionell bis um zehn Uhr geschlafen, um danach ein traditionelles englisches Breakfast bestehend aus Ei, Würstchen, Tomaten, Speck und Toast zu vertilgen. Das sollte aber erst der Vorgeschmack sein, denn am Abend gab es das großartige Lamm von unserem Gastvater. Es war einfach ein Traum, auch wenn man auf die hierzulande traditionell dazu gereichte Pfefferminzsoße gerne verzichten kann.
    
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